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SKFM Aktuell
Vortrag für die Erziehungsberatungsstellen aus NRW
Die Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung NRW hatte am 16.04.2026 zur Jahrestagung eingeladen und nahm die Entwicklung von Kindheit, Jugend und Familie über drei Jahrzehnte in den Blick. Beginnend mit einer Rückschau ins Jahr 1996 über aktuelle Herausforderungen im Jahr 2026 bis hin zu möglichen Zukunftsszenarien im Jahr 2056 – zwischen Realität, Vision und der Frage nach Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz – gab es Vorträge aus Wissenschaft und Praxis.
Angemeldet waren fast 100 Teilnehmende aus Familien- und Erziehungsberatungsstellen, die aus ganz Nordrhein-Westfalen kamen. Auch Vertreter*innen der Politik und des Ministeriums nahmen teil.
Dr. Josef Lüke (Vereinsrat SKFM Düsseldorf e.V.) und Petra Evertz (Leiterin der Familien- und Erziehungsberatungsstelle des SKFM Düsseldorf e.V.) hielten gemeinsam einen kurzweiligen, stellenweise heiteren Vortrag über die Arbeit in den Beratungsstellen vor 30 Jahren. Neben Schreibmaschinen mit Korrekturtasten sowie privaten Handys ohne Internetzugang gab es allererste PCs für die Sekretariate – erstaunlicherweise aber schon Fachthemen, die auch heute noch Bestand haben.
Die Fallzahlen haben sich seit den 1990er-Jahren verdoppelt, zum einen, weil die Erziehungsberatungsstellen inzwischen bekannter sind, zum anderen aber auch, weil die Erziehungsunsicherheiten (z.B. durch zahlreiche Foren mit Erziehungstipps im Internet, durch Perfektionsanspruch und Vergleiche) deutlich zugenommen haben.
„Heilung“ durch Beratung und Therapie braucht Zeit und Kapazitäten. In Zeiten eines hohen Fallzahldrucks wird dieser Aspekt manchmal übersehen - auch wenn er vor 30 Jahren genauso galt wie heute.
