SKFM Aktuell

Neues aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst

Liebe Familien und liebe Bewerber für Vollzeitpflege und Adoption,

wir werden zurzeit sehr oft gefragt, „wie können Sie unter den derzeitigen Bedingungen überhaupt arbeiten“. Ja, wir sind wirklich herausgefordert, wie wir unsere Arbeit gestalten. Aber wir machen die Erfahrung, mit Gelassenheit, Kreativität, Zuversicht und vor allem in Kooperation mit Ihnen allen,  finden wir gangbare, neue und gleichzeitig Mut machende Wege.

Das Telefon steht derzeit oft nicht still, wenngleich es in den zurückliegenden Tagen manchmal etwas schwierig war uns zu erreichen, da unsere Telefonanlage nicht immer funktionstüchtig war. Wir beraten viele Familien telefonisch. Und zum Glück spielt uns das Wetter auch in die Hände. So machen wir viele Beratungsgespräche mit Pflegepersonen, Adoptiveltern und Pflegekindern während Spaziergängen. Sogar unsere jugendlichen Pflegekinder lassen sich auf diese Lösung ein.

Die Bewerbervorbereitungsgespräche führen wir unter Einhaltung der Abstandsregelungen und Hygieneverordnungen im Fachdienst. Auch an dieser Stelle haben wir Glück, stehen uns hier im Fachbereich ja großzügige Räume zur Verfügung.

Schwierig ist die Fragestellung, wie Besuchskontakte zwischen den Pflegekindern und ihren leiblichen Familien gestaltet werden könnten. Zurzeit finden ja keine Besuchskontakte statt. Wir mussten uns in den vergangenen Wochen darauf beschränken den Austausch zwischen den Herkunftsfamilien, den Pflegefamilien und den Kindern per Brief, per Foto und gemalten Grüßen, zu gestalten. Das hat gut geklappt, weil alle Beteiligten Verständnis für die Gesamtsituation aufbringen konnten. Ein herzliches Dankeschön dafür an Sie alle.

Womit wir uns wahrscheinlich noch eine Weile gedulden müssen, ist die Durchführung von Veranstaltungen, die wir in der Vergangenheit regelmäßig für Sie angeboten haben, wie beispielsweise unsere Familienfortbildungswochenenden, Fachtage und Gesprächskreise.

Aktuell überlegen wir, wie wir unser Bewerber-Vorbereitungsseminar umstrukturieren können, um Sie - liebe Bewerber - nicht länger warten lassen zu müssen.

Ganz viel Geduld und Zuversicht brauchen wir bei den bereits begonnenen Vermittlungsprozessen. Aktuell sind wir in vier Vermittlungen tätig. Wenn man es positiv sehen will, kann man feststellen alle bewährten Konzepte zur Vermittlung vertragen auch eine Anpassung an besondere Zeiten.

In diesem Sinne noch ein Gedanke: „man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut alte Küsten aus den Augen zu verlieren.“ (André Gide)

Mit ganz herzlichen Grüße an Sie alle

 

         Ursula Hennel

- Leiterin des Fachbereiches -

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